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Brustvergrößerung mit Implantat

Eine Brustvergrößerung mit Implantat dient zur Modellierung einer größeren und schöner geformten Brust. Das gelingt durch Einsetzen wunschgemäß geformter Implantate. Bei S-thetic nutzen wir dafür hochmoderne Exemplare von namhaften Herstellern. Implantate der mittlerweile 5. Generation bestehen aus mehrwandig eingefasstem Silikongel. Sie ahmen Beschaffenheit und Tastgefühl der natürlichen Brust ideal nach. Mit ihren verschiedenen Größen und Formen ermöglichen sie es, die Oberweite ganz nach den Vorstellungen der Patientin zu gestalten. Die Implantate können auf verschiedenen Wegen eingesetzt werden, zum Beispiel über Schnitte in der Unterbrustfalte, am Warzenhofrand oder in der Achselhöhle. Dank moderner Operationsverfahren ist die Narbenbildung normalerweise unauffällig. Eine Alternative zu Brustimplantaten kann eine Brustvergrößerung mit Eigenfett sein. Dieses natürliche Verfahren kommt ganz ohne Narbenbildung aus.


FAQ

Ist eine Brustvergrößerung mit Implantat bei jeder Frau möglich?

Im Grunde ja. Brustimplantate gibt es in zahllosen Größen und Formen, darunter tropfenförmige, runde und ovale. Damit lassen sich die verschiedensten Vorstellungen verwirklichen: eine deutlich größere Brust, eine besonders authentisch wirkende neue Oberweite oder ein pralleres Dekolleté. Für die Auswahl des Implantats, das ideal zu Ihrer Brust passt und Ihren Wünschen möglichst genau entspricht, ist ein erfahrener Arzt unverzichtbar.
Eine Brustvergrößerung sollte allerdings wohlüberlegt sein. Jüngere Frauen sollten bedenken, dass es mit einem einmaligen Eingriff unter Umständen nicht getan ist. Nach Jahren, wenn die Brust sich verändert oder das Implantat seine Lebensdauer überschritten hat, können eine oder mehrere Operationen zum Implantattausch erforderlich sein. Frauen mit Kinderwunsch sollten die Frage der Stillfähigkeit bedenken und die Veränderung der Brustgestalt nach der Geburt. Manche verschieben die Brustvergrößerung entsprechend auf einen Zeitpunkt nach der oder den Geburten. Ähnliches gilt für Patientinnen, die möglicherweise eine Diät mit größerem Gewichtsverlust planen.

Welche OP-Techniken gibt es für die Brustvergrößerung?

Für die Brustvergrößerung gibt es mehr als 40 verschiedene Operationstechniken. Sie lassen sich genau auf den geplanten Eingriff und auf die körperlichen Gegebenheiten der Frau abstimmen. Das Implantat kann an verschiedenen Stellen der weiblichen Brust positioniert werden. Am häufigsten wird heute die Platzierung hinter dem Brustmuskel gewählt (submuskulär). Aber auch direkt hinter der Brustdrüse kann ein Implantat eingebracht werden (subglandulär). Bei S-thetic bieten wir darüber hinaus eine besonders fortschrittliche Methode an: die komplett submuskuläre Positionierung unter Brust- und Bauchmuskeln direkt vor der Brustwand. Das Implantat erhält dann eine stabile Muskeltasche, aus der es erfahrungsgemäß weniger abrutscht als bei anderen Verfahren. Mit Brustdrüsen- und Fettgewebe kommt es nicht in Berührung. Späteren Komplikationen kann das vorbeugen, die Lebensdauer des Implantats wird gewöhnlich erhöht.
Für die Einbringung des Brustimplantats sind die wichtigsten Varianten ein Schnitt entweder in der Unterbrustfalte, am Rand der Brustwarzenhöfe oder in den Achselhöhlen. Die Wahl des Zugangs hängt vom späteren Platz des Brustimplantats ab, aber auch davon, welche Narbenbildung die behandelte Frau akzeptabel findet. Bei der Entscheidung für das OP-Verfahren müssen die Brustbeschaffenheit der Frau, die Veränderungswünsche und entsprechend Größe und Form der ausgesuchten Implantate einbezogen werden. Für einen gelingenden Eingriff brauchen Sie einen erfahrenen Operateur. Er sollte alles ausführlich mit Ihnen besprechen und allen Faktoren ideal Rechnung tragen.

Ist eine Brustvergrößerung um zwei Körbchengrößen, etwa von A nach C, im Rahmen eines einzelnen Eingriffs möglich?

Ja, allerdings nur, wenn die Haut bereits leicht erschlafft ist. Ist die Haut sehr straff, ist davon abzuraten.

Welche Narbenbildung ist nach der Brustvergrößerung zu erwarten?

Moderne Silikongel-Implantate der 5. Generation sind sehr sicher, aber auch gut verformbar. Die Zugänge für das Einbringen müssen daher nicht mehr so groß sein wie früher üblich. Die Sichtbarkeit der Narben wird so erheblich minimiert. Wo die Narben entstehen, hängt von der OP-Technik ab. Häufig erfolgt der Zugang entweder über den Rand des Brustwarzenhofes oder über die Unterbrustfalte. Im ersten Fall verschmilzt die Narbe später optisch mit dem Warzenhofrand und ist ausgesprochen unauffällig. Dasselbe gilt bei Wahl der Unterbrustfalte als Zugangsstelle: Hier ist die Narbe auf den ersten Blick meist gar nicht erkennbar. Sehr dezent ist die Narbenbildung auch, wenn das Implantat über die Achselhöhle in die Brust gebracht wird. Allerdings ist der Weg zur endgültigen Position hier weiter, weshalb diese Technik nicht immer praktikabel ist.

Nach wie vielen Jahren muss ein Brustimplantat gewechselt werden?

Feste Zeiträume für den Implantatwechsel gibt es nicht. Brustimplantate, die keine Beschwerden verursachen, können grundsätzlich in der Brust verbleiben – sogar über Jahrzehnte. Silikongel-Implantate der mittlerweile 5. Generation sind technisch ausgefeilt und verursachen deutlich seltener Probleme als ältere Exemplare. Die natürliche Hautalterung oder Ereignisse wie Schwangerschaften oder Diäten können die Brustgestalt allerdings stark verändern. Dann entsteht häufig auch der Wunsch, das alte Implantat durch ein passenderes zu ersetzen. Ein medizinischer Anlass für einen Tausch der Implantate kann zum Beispiel eine Kapselfibrose sein, eine Entzündung der Gewebekapsel, die das Implantat umgibt. Lassen Sie sich von einem erfahrenen Facharzt beraten, wenn Sie der Meinung sind, dass an Ihren Brustimplantaten etwas verändert werden sollte.

Ist es ratsam, eine Brustvergrößerung zu verschenken – etwa zum 18. Geburtstag, wie es in den USA häufig passiert?

Davon kann man nur abraten. Weder eine Brustvergrößerung noch irgendeine andere Schönheitsoperation sollte verschenkt werden. Allein die Patientin muss entscheiden, ob sie eine OP will oder nicht – ohne Druck von Familienangehörigen, Freunden oder dem Lebenspartner. Seriöse Ärzte operieren 18-Jährige nur, wenn Sie den Eindruck haben, dass sie die geistige Reife haben, um die Veränderungen einzuschätzen, die eine solche OP mit sich bringt.

Angenommen, eine Patientin wird nach einer Brustvergrößerung schwanger. Muss sie Angst haben, dass Silikongel den Weg aus dem Implantat in die Muttermilch findet?

Nein, die modernen mehrwandigen Implantate gelten als auslaufsicher. Wenn im Ausnahmefall dennoch einige Tropfen aus der Hülle sickern, ist es ausgesprochen unwahrscheinlich, dass sie in die Muttermilch gelangen. Das Baby ist also normalerweise nicht gefährdet.

Beeinträchtigen Implantate die Krebsvorsorge?

Nein. Zwar lassen Silikonimplantate bei der Mammographie keine Röntgenstrahlen durch. Alternativ sorgen aber Tastuntersuchung, Ultraschalluntersuchung oder Kernspintomografie dafür, dass ein möglicher Tumor rechtzeitig erkannt wird. Wichtig ist, dass der behandelnde Arzt über das Vorhandensein der Implantate informiert wird.

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