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Haarwurzelbehandlung

Nährstoffmangel kann sichtbaren Haarverlust hervorrufen. Auch eine Neigung zu erblich bedingtem Haarausfall verstärkt sich so häufig. Eine gezielte Haarwurzelbehandlung kann das Haarwachstum fördern und noch vorhandene Haare vitaler machen.
Einsatz dabei findet plättchenreiches Blutkonzentrat, das aus einer kleinen Menge Eigenblut der Patientin oder des Patienten gewonnen wird. Es enthält zahlreiche Blutplättchen (Thrombozyten) und Proteine, die wachstumsfördernd wirken. Diese können auch Stammzellen anziehen, jene wandlungsfähigen Zellgebilde, die bei Wachstumsvorgängen eine große Rolle spielen.
Das plättchenreiche Blutkonzentrat wird durch eine Zentrifugation des Eigenbluts gewonnen. Nicht benötigte Blutbestandteile werden dadurch ausgesondert. Das konzentrierte Eigenblut wird in mehreren Injektionen direkt in die Kopfhaut gegeben. Der Effekt ergibt sich gewöhnlich innerhalb von mehreren Wochen. Die Behandlung sollte mehrmals wiederholt werden.

FAQ

Für welche Patientinnen und Patienten ist die Behandlung geeignet?

Die Haarwurzelbehandlung kann dem Wachstum der vorhandenen Haarwurzeln einen Schub geben. Die Therapie kann bei Haarproblemen verschiedener Art helfen. Das Verfahren lässt sich zum Beispiel bei sprödem, gestresstem, ausgedünntem oder schütterem Haar anwenden, das unter Nährstoffmangel oder anderen Wachstumshemmungen leidet. Häufig verstärken solche Faktoren auch erblich bedingten Haarverlust. Bei dieser Erscheinungsform des Haarausfalls kann eine Haarwurzelbehandlung daher ebenfalls sinnvoll sein. Eine genaue Untersuchung durch einen erfahrenen Arzt mit Haarwunsch-Expertise gibt Klarheit über die Anwendbarkeit.
Haarwurzeln, die bereits abgestorben sind, kann die Haarwurzelbehandlung nicht regenerieren. In betroffenen Kopfhautzonen kann nur eine Eigenhaartransplantation neuen Haarwuchs bringen. Bei krankheitsbedingtem Haarausfall eignet sich die Behandlung normalerweise auch nicht.

Können Frauen wie auch Männer die Behandlung in Anspruch nehmen?

Ja, die Behandlung kann Haarprobleme bei Frauen wie auch bei Männern bessern.

Wie wird das thrombozytenreiche Eigenblut-Konzentrat für die Behandlung gewonnen?

Für die Haarwurzelbehandlung wird der Patientin oder dem Patienten eine kleine Menge Blut abgenommen. Daraus wird in einer Spezialzentrifuge das thrombozytenreiche Eigenblut-Konzentrat erzeugt. Beim Zentrifugieren werden die wertvollen Blutplättchen von nicht benötigten Bestandteilen des Blutes wie etwa den roten Blutkörperchen getrennt. In dem Konzentrat, das anschließend verabreicht wird, ist der Anteil der Blutplättchen um ein Mehrfaches höher als im unbehandelten Blut.

Was kann das plättchenreiche Blutkonzentrat bewirken, das bei der Haarwurzelbehandlung verabreicht wird?

Das thrombozytenreiche Eigenblut-Konzentrat, das bei der Behandlung verabreicht wird, ist eine Art „Nährstoff-Bombe“. Zum Gewebeaufbau wird es auch in der Zahnheilkunde, bei chirurgischen Eingriffen sowie bei der Regeneration von Top-Athleten eingesetzt. Es weist viele Wachstumsfaktoren und Zytokine auf, das sind wachstumsregulierende Proteine. Sie können unter anderem Stammzellen aktivieren. Das sind sehr wandlungsfähige Zellen, die bei Wachstumsvorgängen im gesamten menschlichen Körper eine Rolle spielen – so auch in der Kopfhaut. Die Gabe kann die dortige Gewebestruktur aufbauen und die Mikrozirkulation des Blutes in den feinen Äderchen verbessern. Zusätzlich anregend für die Regeneration wirken die Einstiche der Kanüle, die für die Gabe verwendet wird. Kopfhautgewebe, Haarwurzeln und Haarfollikel können durch die Behandlung wichtige Nährstoffe erhalten, die zuvor nur in unzureichender Menge dorthin gelangt sind.
Vorhandene Haare können gekräftigt werden, das Wachstum neuer vitalerer Haare lässt sich so fördern.

Ist die Haarwurzelbehandlung vergleichbar mit Eigenblutbehandlungen beim Heilpraktiker?

Nein, Heilpraktiker dürfen gar nicht mit konzentriertem Eigenblut arbeiten. Die medizinische Anwendung unterliegt dem strengen Transfusionsgesetz und ist Ärzten vorbehalten. Eigenblut, das Sie bei Heilpraktikern erhalten, ist nicht konzentriert und weist daher einen weitaus geringeren Anteil an Blutplättchen auf. Bei der Haarwurzelbehandlung sind die Blutplättchen 2- bis 4-mal höher konzentriert. Das wirkt sich erfahrungsgemäß auch auf den Behandlungserfolg aus.

Wie geht die Behandlung vor sich?

Das Abnehmen des Blutes und die Herstellung des Konzentrats in der Zentrifuge nehmen nur wenige Minuten in Anspruch.
Anschließend wird das plättchenreiche Blutkonzentrat über zahlreiche Injektionen in Ihre Kopfhaut gegeben. Dabei findet eine sehr dünne Kanüle Verwendung. Üblicherweise erfolgt die Gabe großzügig in alle von Haaren bewachsenen Bereiche der Kopfhaut. Nach der Verabreichung können Sie unser Behandlungszentrum direkt wieder verlassen. Mehr als 45 Minuten nimmt die gesamte Behandlung gewöhnlich nicht in Anspruch.

Wie viele Behandlungen sind erforderlich?

Zwei Behandlungen sind mindestens empfehlenswert. Sie finden im Abstand einiger Wochen statt. Je nach Behandlungsbedarf können eine oder zwei weitere Behandlungen folgen. Gewöhnlich nehmen wir also 2 bis 4 einzelne Haarwurzelbehandlungen vor.

Gibt es eine Garantie für den Behandlungserfolg?

Die Faktoren, die das Haarwachstum beeinflussen, sind komplex. Das Behandlungsergebnis ist daher nicht vorhersehbar. Bei vielen Patientinnen und Patienten bringt die Behandlung einen sehr guten Erfolg, bei anderen ist die Wirkung schwächer ausgeprägt oder gar nicht zu erkennen. In solchen Fällen können wir andere Behandlungsansätze verfolgen. Einer davon ist die Mesohair-Behandlung. Ist der Haarausfall bereits stärker fortgeschritten, ohne dass eine Injektionstherapie anschlägt, bietet sich zum Beispiel eine Eigenhaartransplantation an.

Kann es unerwünschte Nebenwirkungen geben?

Bei der Haarwurzelbehandlung findet normalerweise nur das eigene Blut der Patientin oder des Patienten Verwendung. Allergische Reaktionen oder sonstige Unverträglichkeiten sind so ausgeschlossen. Die Behandlung gilt daher als ausgesprochen schonend.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Das Blutabnehmen ist in der Regel nur mit einem Pikser verbunden. Die Einstiche in die Kopfhaut, über die das konzentrierte Eigenblut verteilt wird, können kleine Schmerzreize setzen, die von jedem anders empfunden werden. Sie sind jedoch nur kurz und gewöhnlich gut auszuhalten. Eine örtliche Betäubung ist daher unnötig.

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