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Schweißdrüsenabsaugung

Die dauerhafte Entfernung der Schweißdrüsen kann ein geeignetes Mittel gegen unangenehmes Schwitzen unter den Achseln sein. Dazu setzt der Arzt einige winzige Einschnitte und führt eine Kanüle unter die Achselhaut. Die Schweißdrüsenzellen saugt er dann mit Hilfe einer Saugpumpe aus dem Gewebe. Die Umgebung wurde zuvor mit einer Tumeszenzflüssigkeit vorbereitet. Diese sorgt zugleich für die örtliche Betäubung.
Der Hitzeeffekt einer Laserfaser kann die Schweißdrüsenzellen zuvor „abschmelzen“ und den Eingriff noch schonender machen. Die sehr kleinen Einstiche, die erforderlich sind, verheilen gewöhnlich fast ohne sichtbare Spuren. Die entfernten Drüsen wachsen erfahrungsgemäß nicht nach, das Resultat ist also dauerhaft. Die Behandelten dürfen sich nach erfolgreichem Eingriff über weitgehend trockene Achseln freuen.


FAQ

Kann die Schweißdrüsenabsaugung auch gegen übermäßiges Schwitzen der Handflächen angewendet werden?

Nein, in einem solchen Fall ist die Injektion eines Neuromodulators zu empfehlen. Das muskelentspannende Mittel unterbindet in sehr geringer Dosis die übermäßige Aktivität der Schweißdrüsen im Bereich der Hände. Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung. Der Effekt ist wie bei der Faltenkorrektur, für die derselbe Wirkstoff eingesetzt wird, nicht dauerhaft. Es muss regelmäßig nachgespritzt werden – in der Regel alle 4 bis 6 Monate.

Gibt es andere OP-Techniken, die gegen übermäßiges Schwitzen helfen?

Die Schweißdrüsenabsaugung ist im Vergleich zu früher gebräuchlichen Techniken sehr viel effizienter und risikoärmer. So werden bei der Sympathektomie die Nervenbahnen überproduzierender Schweißdrüsen durchtrennt. Das Verfahren funktioniert zwar, erfordert jedoch eine belastende Vollnarkose mit anschließendem Klinikaufenthalt. In mindestens 85 Prozent der Fälle kommt es zu lästigem kompensatorischem Schwitzen in anderen Körperzonen. Ähnlich invasiv ist die sogenannte „radikale Exzision“. Hier wird die Achselhaut mitsamt Schweißdrüsen und Unterhautfettgewebe unter Vollnarkose herausgeschnitten. Anschließend ist ein mehrtägiger Klinikaufenthalt erforderlich. Eine Folge sind große Narben im Achselbereich, die unter Umständen die Bewegungsfreiheit einschränken.

Sind schweißhemmende Spezial-Deos oder Salben aus Drogerie oder Apotheke eine Alternative?

Nur bedingt. Viele Deos töten zwar auch Bakterien ab und verhindern zeitweise den Schweißgeruch. Sie vermindern aber nicht das übermäßige Schwitzen. Am wirksamsten ist das Auftragen einer aluminiumchloridhaltigen Tinktur oder Salbe. Sie verengt die Schweißdrüsenausgänge. In der Regel zahlt die Krankenkasse dafür. Leider gewöhnt sich der Körper an die Substanz, die Wirkung lässt mit der Zeit nach. Mögliche Nebenwirkungen: Rötungen und Juckreiz.

Stimmt es, dass Salbeitee und Salbeikapseln eine schweißhemmende Wirkung haben?

Ja, Salbei beruhigt nicht nur die Nerven, sondern hilft auch gegen Schwitzen, allerdings nur in minimalem Umfang. Für stark schwitzende Menschen bringt Salbei praktisch keine merkliche Besserung.

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