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Ein millionenfach angewendetes Verfahren

DAS GROSSE THEMA HAUTVERSCHÖNERUNG

Faltenunterspritzung gestern und heute: S-thetic Blog

Die Methoden der Faltenunterspritzung werden immer moderner

Was unterscheidet das junge Gesicht vom alten? Veränderungen werden oft erst deutlich, wenn man Jugendfotos zur Hand nimmt. Konsterniert stellt man etwa fest, wie sehr das Gesichtsoval früherer Jahre kantigeren Formen gewichen ist. Ein fast noch stärkeres Alterungszeichen ist die leidige Faltenbildung. Zum Glück hat die ästhetische Medizin in letzter Zeit erstaunliche Neuerungen gebracht. Sie lassen Menschen noch mit über 50 um viele Jahre jünger aussehen. Folgen Sie S-thetic, den Experten für Schönheit und Ästhetik, auf einem kleinen Erkundungstrip durch die Welt der Faltenbehandlungen.

Ausdünnung und Muskelspiel

Die unvermeidliche Hautalterung ist das Resultat verschiedener Prozesse. Mit fortschreitendem Alter erneuert sich die Haut nicht mehr so schnell. Es stockt der Nachschub an feuchtigkeitsbindender Hyaluronsäure, die etwa Babyhaut so prall macht. Kollagen- und Elastinfasern werden abgebaut, die Haut dünnt aus und verliert an Spannkraft. Die Sonneneinstrahlung und andere Umweltfaktoren tun ihr Übriges. Das macht es Falten leichter, sich einzugraben.
Dazu trägt auch das Mienenspiel bei. Die Aktivität der Gesichtsmuskeln hinterlässt immer deutlichere Spuren um Mund und Augen herum. Wer viel die Stirn runzelt oder kritisch guckt, ärgert sich häufig über auffällige Furchen zwischen den Brauen und in der Zone darüber.
Die markanten Schrägfalten zwischen Mundwinkeln und Nase, die sogenannten „Kummerfalten“, haben auch mit der Gravitation zu tun: An den Wangen schwinden stützende Strukturen, Fettgewebe sinkt allmählich ab. Tiefe Furchen markieren den Rand dieser Zone. Sackendes Gewebe ist übrigens auch der Grund, warum das Gesicht eines älteren Menschen im Kinnbereich oft eckiger wirkt.

Cremen oder nicht cremen?

Cremes, Seren und Pflegen, die Abhilfe schaffen sollen, gibt es unzählige. Kosmetikhersteller versprechen so einiges: Produkte mit Hyaluronsäure zum Beispiel könnten die Haut so aufpolstern, dass Alterungsspuren weniger sichtbar seien. Praktiker wie Dr. med. Reinhard Titel, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und leitender Arzt bei S-thetic Wiesbaden, raten dazu, das richtig einzuordnen. „Hyaluronsäure besteht aus Polysacchariden, also eigentlich Zuckermolekülen, die relativ groß sind. Beim Cremen dringen sie kaum von außen durch die Poren. An der Hautoberfläche können sie zwar Feuchtigkeit binden und so einen gewissen Effekt bringen. Für eine anhaltende Aufpolsterung aber verwenden wir in der ästhetischen Medizin nicht umsonst Kanülen. Nur so können wir Filler wie Hyaluron tiefer ins Gewebe transportieren.“
Kosmetische Präparate können bei der Bewahrung des Hautbilds immerhin unterstützen. Ein Blick auf die Packung verrät, ob eine Tages- oder Faltencreme einen entscheidenden Vorzug besitzt: Dort sollte von UV-Schutz die Rede sein. Die Sonne ist schließlich der stärkste Alterungsbeschleuniger. UV-A-Strahlen, die auf die Haut treffen, schädigen die Kollagenfasern. Das lässt die Haut erschlaffen und macht sie anfälliger für Faltenbildung.

Cremen oder nicht cremen?

Aufpolstern gegen Alterungsprozesse

Dermatologen raten darüber hinaus, auf das Rauchen zu verzichten. Das Laster beeinträchtigt die Hautelastizität. Die Nasolabialfalten, wie die „Kummerfalten“ medizinisch heißen, treten bei langjährigen Rauchern viel deutlicher hervor. Doch können Sonnenschutz und gesunder Lebenswandel die Faltenbildung nicht vollständig aufhalten. „Zwischen 20 und 30 geht es mit der Hautalterung los“, erläutert Dr. Titel. „Zunächst unmerklich, später immer deutlicher. Wie schnell, das ist genetisch bedingt. Manche Haut kommt mit den Degenerationsvorgängen, die zur Alterung führen, besser zurecht. Andere Menschen haben von Natur aus ein schwächeres Bindegewebe und weniger Kollagenfasern.“
Schon früh kamen Ärzte auf die Gegenmaßnahme, das Gewebe mit Unterspritzungsmitteln dauerhaft aufzupolstern. Erschlaffung und Ausdünnung, die Faltenbildung begünstigen, kann man so entgegenwirken. Die Oberhaut (Epidermis) erhält neue Spannung, Falten zeichnen sich weniger deutlich ab. Moderne Filler-Behandlungen verfolgen immer noch dasselbe Prinzip.

Früher arbeitete man mit dubiosen Zugaben

Doch fanden anfangs zweifelhafte Mittel Verwendung. In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg erlebte die ästhetische Medizin einen ersten Boom. Ärzte spritzten gegen Falten Paraffinöl und flüssiges Silikon in die Haut. Aufpolsternd wirkte das zwar schon. Die Mittel waren jedoch nicht bioverträglich und riefen allzu oft Entzündungen oder Knötchenbildung hervor. In den 1960er Jahren kamen solche Praktiken aus der Mode.
Etwas später setzte die Ära der Filler ein, die auf körperähnlichen Substanzen wie Kollagen oder Hyaluronsäure beruhten. Das war ein großer Fortschritt. Einige Behandler aber mischten winzige Kunststoffpartikelchen hinzu. Sie hofften, dem Behandlungsergebnis so mehr Dauer zu verleihen. Leider ist Kunststoff biologisch nicht abbaubar, das brachte wieder unerwünschte Resultate. Dem Großteil der Branche war das eine Lehre. „Permanent Filler, die nicht abbaubar sind, werden von verantwortungsvollen plastischen Chirurgen heute nicht mehr eingesetzt“, so Dr. Titel. „Für die Faltenunterspritzung verwenden ich und meine Kollegen bei S-thetic nur Substanzen, die der Körper nach einiger Zeit vollständig abbaut – oder sehr gut verträgliches Eigenfett.“

Botox gönnt Gesichtsmuskeln eine Pause

Das schillerndste, von manchen Mythen umrankte Anti-Falten-Mittel ist Botox. In den USA war die Botox-Gabe 2018 mit über 7 Millionen Anwendungen der häufigste minimalinvasive Eingriff. Prominent wurde das vielseitige Medikament nicht zuletzt wegen mancher „Fails“, also missglückter Behandlungen. In Social Media finden sich zahllose Porträts von Prominenten, deren Gesichter wie „eingefroren“ wirken. Doch es wäre unfair, das Präparat an solchen Übertreibungen zu messen. „Sinnvoll eingesetzt, ist Botox ein sehr wirkungsvolles Mittel für die Faltenunterspritzung“, meint Dr. Titel von S-thetic. „Von den Fillern unterscheidet es sich grundlegend. Geeignet ist es nur für bestimmte Faltentypen. Doch gegen diese wirkt es ausgesprochen effektiv und ist außerdem gut verträglich.“
Botox ist ein Handelsname für den Wirkstoff Botulinumtoxin. Die Lebensmittelchemie kennt den eigentümlichen Proteinkomplex seit ungefähr 200 Jahren als Bakteriengift. Für medizinisch-ästhetische Zwecke wird er nur in verschwindend geringen Dosen verabreicht. Botulinumtoxin unterbindet die Weiterleitung von Nervenreizen, indem es bestimmte Neurotransmitter hemmt. Aktivierungssignale, die das Gehirn aussendet, kommen bei den Muskeln in der Einspritzregion gar nicht erst an. Das Gute: Fühl- und Tastsinn bleiben davon unberührt. Über das Biofeedback kann es sogar die Psyche positiv beeinflussen und Migräne lindern.

Botox gönnt Gesichtsmuskeln eine Pause

Siegeszug rund um den Globus

Als der Wirkmechanismus des Proteins beherrschbar wurde, machte die Medizin ihn sich schnell zunutze. Seit Anfang der 1980er Jahre wendet man Botulinumtoxin gegen Schielen, Lidkrämpfe und andere Erkrankungen mit neurologischer Komponente an. Bei einer solchen Behandlungsreihe machte die kanadische Augenärztin Jean Carruthers 1987 eine folgenreiche Beobachtung. Das Botulinumtoxin, das sie einer Patientin gegen zuckende Lider spritzte, glättete auch deren Stirnfalten. Carruthers’ Ehemann Alastair, Hautarzt mit ästhetischem Behandlungsportfolio, begriff sofort, was diese Entdeckung für die Schönheitschirurgie bedeutete: Die Bildung bestimmter Falten ließe sich im Ansatz unterbinden. Narbenträchtigen Stirnliftings oder anderen hautstraffenden Eingriffen konnte man sehr gut vorbeugen.

Nach einigen Jahren klinischer Tests startete Botox im Jahr 1993 seinen Siegeszug um den Erdball. 2002 ließ die anspruchsvolle US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) das Medikament offiziell für die Behandlung von Glabellafalten zu, wie „Zornesfalten“ zwischen den Augenbrauen wissenschaftlich heißen.

Mittlerweile stehen Botox-Behandlungen auch in Deutschland auf Platz 1 der ästhetischen Eingriffe. 2018 sollen damit hierzulande rund 320.000 Unterspritzungen durchgeführt worden sein. Die Wirkungsdauer des Mittels ist allerdings begrenzt. „Es dauert nach der Injektion mehrere Tage, bis die volle Wirkung einsetzt“, so Dr. Titel. „Nach einigen Monaten baut der Körper das Botulinum von selbst wieder ab. Die Nerven, die durch das Mittel stillgelegt worden sind, regenerieren sich vollständig, die faltenglättende Wirkung hört auf. Man kann aber problemlos nachspritzen. Wird es regelmäßig eingesetzt, kann man die Behandlungsintervalle verlängern.“

Siegeszug rund um den Globus

Hyaluronsäure ist der beliebteste Filler

Botox lässt sich nur gegen Falten anwenden, die durch das Spiel der Gesichtsmuskeln verursacht werden: vornehmlich in der Stirn- und Brauenzone und rund um die Augenwinkel. Andere Alterungszeichen kann man durch aufpolsternde Filler neutralisieren – manchmal auch in Kombination mit Botox. Die gängigste Filler-Substanz ist heute künstlich hergestellte Hyaluronsäure.
Die zuckerartigen Moleküle können große Mengen Wasser binden, und zwar bis zu 6 Liter pro Gramm. Hyaluron hält unseren Hautmantel prall. Auf natürliche Weise ist es aber auch an vielen anderen Stellen des Körpers zu finden. Der Glaskörper unseres Auges zum Beispiel besteht fast ausschließlich aus Wasser, das durch kleine Mengen Hyaluronsäure eine gelartige Konsistenz erhält. Die Moleküle werden vom Organismus schnell abgebaut. Darum muss der Körper täglich rund 5 Gramm der Substanz nachproduzieren.
Hyaluronsäure kam in der Medizin erstmals vor rund 50 Jahren in Gebrauch, zunächst unterstützend bei Augenoperationen. Ästhetische Chirurgen, die Alternativen zu problematischen Unterspritzungsmitteln suchten, wurden auf ihre gute Bioverträglichkeit aufmerksam. Schließlich ließ die US-amerikanische FDA sie 2003 für bestimmte Faltenbehandlungen zu.

„Hyaluronsäure erlaubt es, schnell und unkompliziert tiefere Falten wie die sogenannten Kummerfalten zwischen Mundwinkeln und Nasenflügeln abzumildern“, erläutert Dr. Titel. „Auch Tränensäcke und andere Alterungsspuren lassen sich damit gut unsichtbar machen. Wir bevorzugen Varianten nichttierischen Ursprungs, die im Labor erzeugt werden. Unverträglichkeiten sind hier so gut wie ausgeschlossen.“
Hersteller ästhetischer Medizinprodukte bieten mittlerweile Hyaluronsäure jedweder Konsistenz an, darunter sogenannte stabilisierte Varianten. Dank verschiedener Zusätze bewahren sie länger ihre Form. Die biologische Halbwertszeit von Hyaluronsäure bleibt jedoch begrenzt. Je nach Anwendungszone kann die Wirkung schon nach mehreren Monaten verfliegen, spätestens aber nach anderthalb Jahren. Dann muss nachgespritzt werden, was jedoch problemlos möglich ist.

Eigenfett hält am längsten

Für Patientinnen und Patienten, die sich noch dauerhaftere Faltenunterspritzungen wünschen, bietet sich die attraktive Eigenfett-Methode an. Hier werden einige Milliliter Fettgewebe in die aufzupolsternden Zonen gegeben. Die Fettzellen wachsen im Verlauf der kommenden Monate fest ein. „Kummerfalten“ zum Beispiel lassen sich so für sehr lange Zeit kaschieren. Auch andere Alterungszeichen wie abgesacktes Gewebe kann man auf diese Weise gut ausgleichen.

Das Verfahren mit dem einzigen wirklich dauerhaften „Permanent Filler“ ist maximal verträglich. Schließlich kommen nur eigene Fettzellen der Patientin oder des Patienten zum Einsatz. Gewonnen werden sie durch eine Fettabsaugung in Körperzonen, die ein bisschen zu voluminös sind. Das Spenderfett kann von fast überallher stammen, etwa von den Hüften, vom Bauch, von den Oberschenkeln oder vom Po. „Die Faltenunterspritzung mit Eigenfett verbindet auf elegante Weise eine gezielte Figurformung mit einer Faltenglättung“, resümiert Dr. Titel. „Die Patientin oder der Patient kann so gleich in mehrfacher Hinsicht eine bessere Ausstrahlung gewinnen.“
Bei der Eigenfettunterspritzung muss der Chirurg behutsam vorgehen. Nur so ergibt sich ein gleichmäßiges Resultat. Das eingespritzte Fett absorbiert der Körper gewöhnlich nicht in vollem Umfang. Deshalb nimmt der Operateur eine leichte Überkorrektur vor. Gegebenenfalls kann nach einiger Zeit eine Nachbehandlung erfolgen.

Siegeszug rund um den Globus

Kalziumsphären für Dauerhaftigkeit

Manche Patientinnen und Patienten haben für Fettabsaugungen keinen Bedarf. Andere schrecken vor dem etwas aufwendigeren Eingriff zurück. Soll die Filler-Behandlung trotzdem länger anhalten, sind Präparate mit Hydroxylapatit eine Möglichkeit. Dabei handelt es sich um ein kalziumhaltiges Mineral, das auch Grundbestandteil menschlicher Knochen ist. Diese sogenannten Kalziumsphären sind in eine gelartige Substanz eingebettet. Sie können sehr gut Volumen verleihen. „So eine Behandlung hält bis zu 2 Jahre an, also meist länger als Hyaluron“, erfahren wir von Dr. Titel. „Die Partikel werden vom Körper irgendwann vollständig abgebaut. Unverträglichkeiten kann es daher kaum geben. Ähnlich wie Hyaluronsäure eignet sich das Verfahren jedoch nicht für sämtliche Faltentypen. Je nach Bedarf kommt dann wieder das beliebte Botox ins Spiel.“

Wir informieren Sie gern ausführlich

Haben wir Ihr Interesse an einer Faltenunterspritzung geweckt? Einer der erfahrenen Ärzte von S-thetic empfängt Sie gern an Ihrem nächstgelegenen Standort. Er berät Sie ausführlich zu den Behandlungsmöglichkeiten in Ihrem individuellen Fall. Eine Terminvereinbarung ist jederzeit telefonisch oder über unser Kontaktformular möglich.



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