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Schweißdrüsen ausschalten ohne OP

miraDry® gegen das Schwitzen: S-thetic

miraDry® gegen das Schwitzen: S-thetic

Die Sehnsucht nach trockenen Achseln ist bei vielen Menschen groß

Das T-Shirt ist durchnässt, die Haut klebt brutal – und man hat das Gefühl, das fällt jedem auf. Schwitzen unter den Achseln ist eine echte Plage. Eine OP zur Schweißdrüsen-Entfernung ist für viele trotzdem eine unbehagliche Vorstellung. Das Mikrowellen-Verfahren miraDry® bietet einen neuen Ansatz. Es kann die Schweißdrüsen ausschalten, ohne dass die Achselhaut verletzt wird. Folgen Sie uns auf unserem kleinen Rundgang zu möglichen Maßnahmen gegen die Schweißflut.

Des einen Freud, des anderen Leid

In erträglichen Mengen hat Schweiß auch gute Seiten. Die bis zu vier Millionen Schweißdrüsen, die unser Körper aufweist, ermöglichen eine kontrollierte Verdunstung. Das schützt uns bei körperlicher Anstrengung oder an warmen Tagen vor Überhitzung. Wir profitieren sogar optisch davon: Schweiß ist leicht sauer, eine Eigenschaft, die den pH-Wert im Gleichgewicht hält. Eine Haut mit gesunder Säurebalance strahlt gewöhnlich vitaler.
Doch leider ist die die Schweißregulation, die vom sympathischen Nervensystem gesteuert wird, eine äußerst kitzlige Angelegenheit.

miraDry® gegen Hyperhidrose: S-thetic

Apokrine Schweißdrüsen

Wenn im körpereigenen Kühlwerk etwas schliefläuft, zeigt sich das besonders schnell unter den Achseln. Zwar befinden sich dort gar nicht so viele Schweißdrüsen. Pro Quadratzentimeter sind es nur etwas über hundert. Im Vergleich: An Füßen und Händen haben wir mehr als dreimal so viele. Allerdings kommt unter den Achseln ein besonderer Typ vor, die sogenannten apokrinen Schweißdrüsen.

  • Der Durchmesser apokriner Schweißdrüsen ist etwa zehnmal so groß wie der von normalen Schweißdrüsen.
  • Dieser besondere Drüsentyp kommt außer in den Achseln nur an den Brustwarzen, im Genitalbereich, an den Ohren und den Augenlidern vor.
  • Apokrine Schweißdrüsen sondern deutlich mehr Schweiß ab.
  • Sie reagieren auch viel empfindlicher auf Stress. Wenn der Körper von dem Erregungs-Hormon Adrenalin durchflutet wird, schwitzen die meisten von uns als Erstes unter den Achseln.

Achselschweiß ist auffällig zähflüssig und trüb. Anders als ihre kleineren Geschwister, die ekkrinen Schweißkanäle, geben apokrine Drüsen besondere Duftstoffe mit ab. Sie sind für unseren charakteristischen Körpergeruch verantwortlich, den sogenannten Odor. Dieser Eigengeruch hat mit dem gefürchteten Schweißdunst nichts zu tun. Dieser steigt uns erst dann in die Nase, wenn Hautbakterien älteren Schweiß nach einigen Stunden verstoffwechselt haben. Ihre Ausscheidungen riechen säuerlich. Das gilt für alle Körperregionen, nicht nur für die Achselhöhlen.

Hyperhidrose ist weit verbreitet

Normalen Schweißfluss bekommt man mit einem herkömmlichen Deo gut in den Griff. Bis zu 2 Prozent der Deutschen leiden jedoch unter einer Hyperhidrose. So wird übermäßiges Schwitzen in der Medizin genannt. Betroffene fühlen sich äußerst unwohl. Die einschlägigen Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft verraten: Selbst bei milderer Ausprägung des Leidens haben Schwitzflecken unter den Achseln bereits einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern. Das kann im Kollegenkreis oder in geselliger Runde schon ganz schön peinlich werden.

miraDry® versus Deos

Was tun?

Bei Hyperhidrose helfen gewöhnliche Deos aus der Drogerie nicht mehr. Eine Alternative sind Spezialdeos oder Salben, die mehr Aluminiumchlorid enthalten. Die kristalline Ausprägung des Metalls setzt sich in die Schweißdrüsenkanäle und blockiert sie für längere Zeit. Das funktioniert bei manchen Schweißgeplagten ganz gut. Häufige Nebenwirkungen sind jedoch starkes Jucken und andere Hautirritationen. Unklar ist auch, ob Aluminium langfristig nicht Gesundheitsschäden hervorruft. Viele Patientinnen und Patienten finden solche Mittel daher weniger toll.

Einige Betroffene ziehen Injektionen mit Neuromodulatoren vor. Dabei handelt es sich um toxische Eiweißsubstanzen in extrem niedriger Dosierung. Sie unterbinden die Weiterleitung von Nervenreizen und finden zum Beispiel auch bei der Faltenunterspritzung Verwendung. Nach Injektion in die Achseln oder die Hände kommt der Nervenreiz, der die Schweißdrüsen aktiviert, nicht mehr an. Die recht unkomplizierte Behandlung hält ein paar Monate vor und muss regelmäßig wiederholt werden.

miraDry® versus laserunterstützte Hyperhidrose-Behandlung

Schweißdrüsen operativ entfernen

Eine wirklich dauerhafte Lösung bieten medizinische Schweißdrüsenentfernungen. Über lange Jahre gab es nur die Möglichkeit des chirurgischen Eingriffs. Dabei wurde das gesamte Areal unter den Achseln, wo die Schweißdrüsen sitzen, mit dem Skalpell ausgeschnitten. Solche narbenreichen Behandlungen sind heute nicht mehr sehr beliebt. Bei S-thetic führen wir stattdessen Schweißdrüsenabsaugungen mit Laserunterstützung durch. Hier bleiben nur winzige Närbchen zurück. Nach einiger Zeit sind diese meist gar nicht mehr zu sehen. Das Schwitzen hört schlagartig auf oder wird stark reduziert. Die Schweißdrüsenzellen wachsen erfahrungsgemäß nicht mehr nach. Manche Patientinnen und Patienten scheuen aber auch diese minimalinvasive Operation, die ambulant unter örtlicher Betäubung stattfindet.

miraDry® bringt einen großen Fortschritt

miraDry, Inc. ist eine Tochter von Sientra, einem kalifornischen Hersteller von Premium-Produkten für die ästhetische Medizin. Die unternehmenseigenen Tüftler haben den thermischen Ansatz für die Schweißdrüsenentfernung entscheidend fortentwickelt. Die Neutralisierung der Schweißdrüsen erfolgt bei miraDry® weiterhin durch Hitzewirkung. Die Energie dafür kommt aber von fokussierten Mikrowellen. Sie durchdringen die Haut von außen, ohne sie zu verletzen. Ein chirurgischer Zugang, über den Laserfaser und Absaugkanüle eingeführt werden, ist nicht mehr erforderlich.
In der Zone zwischen Dermis und Fettgewebe, wo die Schweißdrüsen sitzen, lösen die Mikrowellen einen kontrollierten Hitzeeffekt von um die 60 Grad Celsius aus. Ein Großteil der Schweißdrüsenzellen wird dadurch verödet und funktionsunfähig gemacht. Das körpereigene Immunsystem baut die Zelltrümmer nach und nach ab. Eine Absaugung ist nicht erforderlich. Voraussetzung für die Anwendung war die Entwicklung eines ausgesprochen leistungsfähigen Kühlsystems. Es schützt die oberen Hautschichten, stört den Hitzeeffekt aber nicht.

miraDry®: die Behandlung

Klinikaufenthalt wird unnötig

Eine miraDry®-Behandlung dauert ungefähr eine Stunde.

  • Die Patientin oder der Patient macht es sich auf einer Liege bequem.
  • Der jeweils behandelte Arm wird nach oben ausgestreckt, damit die Achselhöhlen frei zugänglich sind.
  • Der Behandler fährt mit dem Handstück des miraDry®-Geräts über die Haut. Dabei berücksichtigt er jeden einzelnen Hautabschnitt.

In der Regel ist die Behandlungszone mit dem Bereich identisch, der von Achselhaaren bewachsen ist. Das Areal wurde zuvor sorgfältig markiert und örtlich betäubt.
Das hydrokeramische Kühlsystem bleibt während der gesamten miraDry®-Behandlung im Einsatz. So werden Verbrennungen vermieden. Im Anschluss kann sich die behandelte Person wieder auf den Nachhauseweg machen, ein Klinikaufenthalt über Nacht ist unnötig.

miraDry® Behandlungsverfahren

Die Behaarung geht ebenfalls zurück

Die Wirkung der miraDry®-Behandlung setzt sofort ein. Die Betroffenen erleben gewöhnlich einen starken Rückgang des Schweißflusses unter den Achseln. Klinische Studien, die der Hersteller durchführen ließ, ergaben nach einer Behandlung eine Schweißreduktion um durchschnittlich 82 Prozent. Ein kleinerer Anteil an Schweißdrüsen verbleibt gewöhnlich. Für den Wärmehaushalt des Körpers ist das vorteilhaft. Wenn immer noch zu viel Schweiß fließt, schafft eine Nachbehandlung Abhilfe.

Ein angenehmer Nebeneffekt ist die Beseitigung der Achselbehaarung. Studien zeigten einen durchschnittlichen Haarverlust von um die 70 Prozent. Durch den Hitzeschub werden auch die meisten Haarfollikel zerstört. Patientinnen und Patienten begrüßen das nicht nur aus ästhetischen Gründen. Längere Achselhaare bilden auch einen Nährboden für Schweißdunst. An den Haaren siedeln sich nämlich sehr leicht geruchsbildende Bakterien an.

Nebenwirkungen sind bloß vorübergehend

Die Hitze, die miraDry® erzeugt, ist nicht ohne. Andernfalls ließen die Schweißdrüsenzellen sich nicht so effektiv zerstören. Eine Schwellung der behandelten Achselregion, die mit Rötungen einhergeht, ist oft Begleiterscheinung. Auch blaue Flecken können vorkommen. Diese Nebenwirkungen legen sich jedoch meist im Laufe von Tagen. Auf Belastendes wie Sport oder Saunabesuche sollte man in dieser Zeit verzichten. Wenn die Nachwirkungen abgeklungen sind, können sich die meisten Patientinnen und Patienten über deutlich trockenere Achseln freuen. Das macht Lust auf Aktivität und bringt ganz neue Lebensqualität.

Sie haben Interesse an einer Behandlung mit miraDry® oder einer anderen Variante der Hyperhidrose-Behandlung? Einer der erfahrenen Ärzte von S-thetic berät Sie gern. Einen Termin können Sie telefonisch oder über unser Kontaktformular vereinbaren.



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