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FUT-Haartransplantation für volles Haar

HAARWUNSCHBEHANDLUNGEN

Die FUT-Methode der Haarverpflanzung kann ganz neuen Haarwuchs bringen

 

Erblich bedingter Haarausfall ist die häufigste Ursache für Kahlheit – bei Männern wie bei Frauen. Wenn die haarlosen Stellen am Kopf ziemlich groß sind, bietet sich die FUT-Technik an. Für die Verpflanzung lassen sich so mehr Haare gewinnen als mit anderen Verfahren. Das Ergebnis ist natürlich wirkender Haarwuchs, der das Selbstbild stark verbessern kann.

So funktioniert die FUT-Haartransplantation

FUT steht für „Follicular Unit Transplantation“ (Verpflanzung follikulärer Einheiten).

  • Für das Verfahren schneidet der Arzt einen rechteckigen Kopfhaut-Streifen am Hinterkopf aus, der einige Zentimeter lang ist. Darum wird die FUT-Methode auch als Strip-Technik bezeichnet (engl. „strip“ = Streifen).
  • Aus diesem Streifen werden mehrere tausend follikuläre Einheiten von 1 bis 5 Haaren gewonnen, so genannte Grafts.
  • In den kahl gewordenen Kopfhautzonen vorne oder oben am Schädel pflanzt der Behandler die Grafts einzeln wieder ein.

Nach erfolgreichem Einwachsen sind die transplantierten Haare vom ursprünglichen Haarwuchs nicht zu unterscheiden. Sie bleiben erfahrungsgemäß ein Leben lang erhalten. Haare aus der Hinterkopfregion sind gegen genetisch bedingten Haarausfall nämlich immun.

Warum FUT?

Wann immer möglich, wenden wir für die Haartransplantation bei S-thetic eine andere Methode an, nämlich das FUE-Verfahren („Follicular Unit Extraction“, zu Deutsch „Entnahme follikulärer Einheiten“). Anders als bei FUT werden die Grafts, die verpflanzt werden sollen, hier nicht aus einem Kopfhautstreifen gewonnen. Vielmehr stanzt der behandelnde Arzt sie einzeln am Hinterkopf aus.
Der Vorzug von FUE: Bei dieser Methode hinterlassen die millimeterfeinen Verletzungen nur winzige Närbchen, die fast unsichtbar sind. Bei FUT hingegen bleibt am Hinterkopf eine unschöne, lange, sichtbare Narbe zurück. Sie muss unter dem Deckhaar verborgen werden.

  • Mit FUE lassen sich in einer Behandlungssitzung maximal 2500 Grafts gewinnen, in zwei Behandlungssitzungen hintereinander etwa 3600. Andernfalls würde die Ausdünnung der Haare am Hinterkopf auffallen.
  • FUT erlaubt eine Ausbeute von bis zu 6000 Grafts – je nach Größe des entnommenen Kopfhautstreifens. Das Verfahren eignet sich daher auch für Patientinnen und Patienten mit stärker entwickeltem Haarausfall.

Für wen eignet sich eine Haartransplantation?

Die FUT-Haartransplantation eignet sich ebenso wie die Alternative, die FUE-Methode, ausschließlich für Personen mit erblich beziehungsweise hormonell bedingtem Haarausfall (auch bekannt als androgenetischer Haarausfall). Davon profitieren können Männer wie auch Frauen. Ursache für diese Art von Haarausfall ist eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegen männliche Sexualhormone. Diese spielen beim Stoffwechsel von Männern wie auch von Frauen eine Rolle, bei Letzteren vermehrt nach den Wechseljahren.

  • Bei Männern äußert sich genetisch bedingter Haarausfall gewöhnlich in Geheimratsecken, einer „hohen Stirn“ und zunehmender Kahlheit am Oberkopf. Bei weiterem Fortschreiten gehen die Ausfallzonen ineinander über.
  • Bei Frauen breitet sich solcher Haarausfall zumeist von der Scheitelzone her aus. Haare können diffus am gesamten vorderen und oberen Schädel verloren gehen.

Ursachen von Haarverlust sind häufiger auch bestimmte Erkrankungen, Stoffwechselstörungen oder Medikamenteneinnahme. Schwerwiegende Gründe für den Haarausfall kann der Hausarzt im Vorfeld durch Blutanalysen ausschließen.

In diesen Fällen nutzen wir die FUT-Methode

FUE-Haartransplantation

Für ein authentisches Haarbild sind pro Quadratzentimeter Kopfhaut zwischen 25 und 45 follikuläre Einheiten erforderlich. Speziell zu FUT raten wird Ihr Arzt, wenn der Haarbedarf recht umfangreich ist. Von großen Mengen sprechen wir bei etwa 3500 Grafts und mehr. Folgende Ausprägungen des Haarausfalls können zum Beispiel die Technik mit FUT erforderlich machen:

  • sehr ausgeprägte Geheimratsecken und hohe Stirn
  • stark zurückgewichene Haarlinie
  • größere haarlose Zone („Tonsur“) am Oberkopf
  • ineinander übergegangene Ausfallregionen
  • bei Frauen größere Kahlstellen im Umfeld der Scheitelzone und diffuser Haarausfall darüber hinaus

Bei Patientinnen und Patienten mit leichterem Rückgang des Haupthaars ist FUE hingegen meist die Methode der Wahl. Schließlich kommt sie praktisch ohne sichtbare Narben aus. Das sogenannte Hamilton-Norwood-Schema erlaubt, den Grad des Haarausfalls einzustufen. Ihr Arzt kann so exakt berechnen, wie viele Haare in Ihrem individuellen Fall für die Auffüllung benötigt werden. Anschließend sagt er Ihnen, welche Methode bei Ihnen angezeigt ist.

Übliches Ergebnis der Behandlung

Bei S-thetic haben wir mit Haartransplantationen sehr viel Erfahrung. Unsere Ärzte sind in den verschiedenen Techniken hervorragend ausgebildet. Sie platzieren die neuen Haare so, dass sie in Wuchsrichtung und Dichte dem natürlichen Wuchsverhalten möglichst genau entsprechen. Das Endergebnis der Haartransplantation lässt sich nach etwa 5 bis 6 Monaten beurteilen. Haare, die bei der Patientin oder dem Patienten zu diesem Zeitpunkt fest eingewachsen sind, fallen erfahrungsgemäß nicht mehr aus. Von ursprünglichen Haaren lassen sich die verpflanzten Exemplare üblicherweise nicht mehr unterscheiden. Das Ergebnis der Behandlung wirkt in aller Regel vollkommen authentisch und verleiht Ihnen eine jugendlichere, vitalere Erscheinung.

FUT-Haartransplantation | S-thetic

Vorteile der FUT-Methode bei S-thetic

  • Volles Haar trotz erblich bedingtem Haarausfall
  • Völlig natürlich wirkendes Ergebnis
  • Zum Auffüllen größerer kahler Stellen geeignet
  • Ambulante Behandlung
  • Sehr erfahrene Ärzte

Ablauf der FUT-Haartransplantation

Für die ambulante Behandlung kommen Sie in unser Behandlungszentrum und nehmen bequem auf einer Liege Platz.

  • Rund um die Entnahmestelle am Hinterkopf werden die Haare rasiert. Eventuell muss das auch in der Auffüllzone geschehen. Näheres wird Im Beratungsgespräch mit Ihnen verabredet.
  • Ihre Kopfhaut wird örtlich betäubt. Zuvor wurde der Bedarf an Grafts berechnet. Ein Kopfhautstreifen, der genau die entsprechende Größe besitzt, wird entnommen. Die Wunde wird vernäht, darüber kommt ein Tapeverband.
  • Der Arzt und seine Helfer gewinnen aus dem Kopfhautstreifen die zu verpflanzenden Haarwurzel-Gruppen. Sie werden jeweils auf ihre Vitalität geprüft. Zwischenzeitlich kommen sie in eine Nährlösung.
  • Für die Implantation werden bei der FUT-Methode wie auch bei FUE pro Graft winzige Hautschlitze geschaffen. In diese werden die Follikel-Einheiten eingepflanzt. Darin unterscheiden sich die Methoden nicht.

Die Behandlung dauert einige Stunden. Währenddessen können Sie lesen, einen Film schauen oder Musik hören. Sie spüren von dem Eingriff normalerweise nicht mehr als ein gelegentliches Ziepen. Nach Abschluss der Behandlung dürfen Sie nach Hause gehen und sich dort weiter erholen.

FUT-Haartransplantation Frau | S-thetic

Gibt es durch die Haartransplantation Ausfallzeiten?

Ausfallzeiten gibt es für Patientinnen und Patienten nicht. Am nächsten Tag können Sie direkt wieder zur Arbeit gehen. Sie sollten die frisch behandelte Kopfhaut in den ersten Tagen jedoch durch eine Kopfbedeckung schützen. Diese darf nicht zu eng anliegen.

Nach der Behandlung

In der Einpflanzzone bildet sich ein Grind. Diesen sollten Patientinnen und Patienten nicht antasten. Warten Sie einfach, bis er sich nach etwa 2 Wochen von selbst gelöst hat. Vorsichtig waschen können Sie die Haare nach einigen Tagen wieder.
Sie werden bald feststellen, dass die frisch implantierten Haare nach und nach wieder ausfallen. Das liegt an dem Mangel an Nährstoffen, dem sie an ihrem neuen Standort zunächst ausgesetzt sind. Nach mehreren Wochen bis Monaten wachsen die meisten Haare jedoch nach. Was nach etwa einem halben Jahr nachgekommen ist, fällt in der Regel lebenslang nicht mehr aus. Durchschnittlich bleibt nach der Haartransplantation weit mehr als die Hälfte der eingepflanzten Haare erhalten.

Ist auch bei starker Glatzenbildung eine Haartransplantation möglich?

Auch in so einem Fall kann sich eine Haartransplantation als sinnvoll erweisen. Der Patient sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass eine Wiederherstellung des vollen Bewuchses aus Jugendjahren nicht möglich ist. Das Haarbild lässt sich durch die Haartransplantation jedoch deutlich verbessern.

Kann man sehen, wenn jemand eine Haartransplantation gehabt hat?

Menschen, die Sie vor Ihrer Haartransplantation bereits kannten, wird das Ergebnis natürlich positiv auffallen. Den verpflanzten Haaren selbst sieht man nicht an, dass sie implantiert worden sind. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Transplantation bei der Patientin oder dem Patienten von einem fachkundigen Arzt durchgeführt worden ist.

Ist die Narbe am Hinterkopf, die nach einer FUT-Haartransplantation verbleibt, sehr auffällig?

Unter 1 bis 2 Zentimeter langem Deckhaar ist die Narbe normalerweise nicht zu erkennen. Wenn Sie hinten dauerhaft sehr kurze Haare tragen möchten, gibt es eine besondere Option: Einige Zeit nach der ersten Behandlung können einige hundert Haarfollikel-Einheiten per FUE-Methode an anderen Stellen des Hinterkopfs entnommen und in die Narbenzone verpflanzt werden. Dort wachsen dann wieder Haare, die Narbe wird praktisch unsichtbar.

In welchem Alter ist eine Haartransplantation sinnvoll?

Der Höhepunkt des Haarausfalls sollte möglichst erreicht sein. Bei Männern ist das meist gegen Ende 30 der Fall, manchmal auch etwas später. Nur dann lässt sich sinnvoll beurteilen, wie viele Haare verpflanzt werden müssen und welche Stellen einbezogen werden sollten. Bei Frauen setzt hormonell bedingter Haarausfall häufig nach der Menopause ein. Ihr Arzt berät Sie zum richtigen Zeitpunkt für die Haartransplantation.

Ist das Ergebnis einer FUT-Haartransplantation dauerhaft?

Transplantierte Haare aus der Hinterkopfregion, die sich einmal fest verwurzelt haben, bleiben erfahrungsgemäß lebenslang erhalten. Das gilt für alle modernen Methoden der Haarverpflanzung.

Mögliche unerwünschte Wirkungen

Die FUT-Haartransplantation bringt normalerweise keine größeren Risiken mit sich. Schmerzhaft ist die Behandlung kaum. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff sind nach Entnahme des Kopfhautstreifens Wundheilungsstörungen, Infektionen oder Narbenwucherungen prinzipiell möglich. Bei einem erfahrenen Arzt kommt derlei aber äußerst selten vor. Nach unsachgemäßem Einsetzen der Haare könnten übermäßig viele wieder ausfallen oder sie könnten so platziert werden, dass ihr Wuchs nicht natürlich wirkt. Ein qualifizierter Haartransplanteur weiß dies jedoch zu vermeiden.

Wir beraten Sie gern zur FUT-Methode

Sie erwägen eine Haartransplantation? Einer unserer erfahrenen Ärzte untersucht und berät Sie gern. Ihren persönlichen Termin können Sie telefonisch oder über unser Kontaktformular vereinbaren. Das zuvorkommende Team von S-thetic freut jederzeit sich über Ihren Besuch.



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