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Lipödem-Coach mit unschätzbarer Erfahrung unterstützt S-thetic

03. Juni 2024

Seit April 2024 verstärkt Laura Werkmeister das Team von S-thetic. Die 35-Jährige ist bei uns als Coach und Beraterin zum Thema Lipödem tätig. Für diese Aufgabe ist sie aufgrund ihrer profunden Ausbildung im medizinischen Bereich, ihrer Qualifikation als Ernährungsberaterin und ihrem Gesundheitsmanagement-Studium besonders geeignet. Hinzu kommt aber etwas ganz Besonderes: ihr Schicksal als selbst vom Lipödem betroffene Frau. Ihre jahrelange Erfahrung im Umgang mit der unangenehmen Erkrankung gibt Laura nun an die Patientinnen und Patienten von S-thetic weiter.

Ganz persönliche Beratung und Begleitung

Laura Werkmeister ist meistens die Erste, mit denen unsere Lipödem-Patientinnen Kontakt haben: bei einer telefonischen Beratung oder in einem Videotelefonat. Als Leiterin des Geschäftsbereichs Lipödem bei S-thetic schätzt sie zunächst ein, welche therapeutischen Schritte bei der Betroffenen (fast immer sind es Frauen) bereits erfolgt sind und was eventuell noch nicht versucht wurde. Und, vor allem, was eine operative Entfernung des erkrankten Lipödem-Fetts bringen könnte, auf die wir bei S-thetic spezialisiert sind. Falls ein operativer Eingriff in Frage kommt, vereinbart Laura einen Termin mit den dafür geeigneten Ärztinnen oder Ärzten an einem unserer Standorte. Falls nicht, kann sie Tipps für weitere fachärztliche Abklärung, Therapiemaßnahmen, Coaching oder Ernährungsberatung geben.

Laura W Blog 05

Das Lipödem zeigte sich bei ihr früh

Dass Laura sich in Patientinnen einfühlen kann, die unter den Beschwerden seit Jahren leiden, steht außer Frage. Das Lipödem beschäftigt sie selbst seit ihrer Kindheit. Damals zeigten sich erste Symptome in Form einer Verdickung der Unterschenkel samt Hämatom-Neigung. Im Jugendalter wurden sie nach Einnahme der Anti-Baby-Pille schlimmer. Wassereinlagerungen und eine Gewichtszunahme von 9 Kilogramm kamen hinzu, das Lipödem breitete sich aus auf Knie und Oberschenkel.

Beschwerden und Verlauf waren durchaus typisch.1 Zuordnen konnten Laura und ihre Familie die Symptome anfangs nicht, auch Ärzte waren keine große Hilfe. Das Lipödem als Erkrankung rückte zu der Zeit erst allmählich ins Licht der Öffentlichkeit. Schätzungen gehen mittlerweile davon aus, dass es allein in Deutschland 3,8 Millionen Betroffene gibt.2 Bis heute wird die entzündliche Fettgewebsvermehrung allzu oft als bloße Begleiterscheinung von Übergewicht missdeutet.

Karriere im Gesundheitswesen vorgezeichnet

Für Laura war früh klar, dass sie sich beruflich im Gesundheitswesen sieht. „Ich konnte mir nur einen Beruf vorstellen, in dem ich anderen helfen kann“, beschreibt sie ihre Hauptmotivation für die Berufswahl.

  • Nach ihrem Schulabschluss machte sie eine Ausbildung als medizinische Fachangestellte.
  • Danach begann sie ein Studium der Betriebswirtschaft für Management im Gesundheitswesen.
  • Bis zum erfolgreichen Studienabschluss arbeitete sie nebenher in einer Schwerpunktpraxis für Gastroenterologie.
  • Nach dem Studium war sie über 10 Jahre in der chirurgischen Abteilung einer Kölner Klinik tätig.

Ausbildung und Karriere im Gesundheitsbereich halfen ihr, ihr eigenes Leiden besser zu verstehen. Der Umgang damit fiel ihr aber ebenso schwer wie vielen anderen langjährigen Lipödem-Patientinnen. Den meisten wird als Therapie ein Maßnahmen-Mix angeboten. Er umfasst das regelmäßige Tragen von Kompressionskleidung, manuelle Lymphdrainage, Sport und angepasste Ernährung. „Einigermaßen im Zaum halten lässt sich die Krankheit damit“, sagt Laura heute. „Aber gut wird es so noch lange nicht. Für mich waren die Behandlungsmaßnahmen auf jeden Fall nicht ausgeschöpft, wie sich später zeigte.“

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Dem Leiden den Kampf angesagt

Wie viele Betroffene betrieb sie exzessiv Sport und versuchte es immer wieder mit Diäten. Das führte mit den Jahren zu wachsender Erschöpfung und einem Gefühl der Ausweglosigkeit. Zum Glück fand sie schließlich den Weg zu einer wirkungsvolleren Therapie-Option. Und zwar zu einer, für die Fachärztinnen, Fachärzte und Betroffene seit langem einen leichteren Zugang fordern: zur Liposuktion.3 Die Entscheidung für diese spezielle Operation traf Laura schließlich 2023 für sich selbst.

Absaugung am eigenen Leibe erlebt 

Die Liposuktion, auch bekannt als Fettabsaugung, kennen die meisten als ästhetische Behandlung zur Körperformung. Seit Jahren ist unstrittig, dass der minimalinvasive Eingriff auch bei einem Lipödem helfen kann. Tatsächlich ist es die einzige bekannte Maßnahme, die das erkrankte Fettgewebe fast vollständig beseitigt. Es gibt kein Medikament, keine andere Behandlung, die das kann. Die Absaugung wird als sogenannte „radikale“ Variante durchgeführt, das heißt, bis auf einen dünnen Puffer muss das gesamte Fett in den Lipödem-Zonen weg. Dafür eignet sich besonders eine Methode, die bei S-thetic praktiziert wird: Die Laserlipolyse, die laserunterstützte Fettabsaugung. Der Laser hilft, das Fett abzuschmelzen und die Absaugung verträglicher zu machen. Das schont die empfindlichen Lymphgefäße. Sie sind bei den Betroffenen oft angegriffen.

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Laura wollte nur die Laser-Lipo

Der Laser fördert in der Regel auch ein schöneres Hautbild. Seine Hitzewirkung regt die Bildung stabiler Kollagen- und Elastinfasern an. Das macht den Hautmantel nach der Absaugung kompakter und strafft ihn. Bei Lipödem-Patientinnen ist das besonders wichtig. Wegen der besonders umfassenden Absaugung neigt die Haut bei ihnen zum Hängen. Das kann spätere Straffungs-OPs erforderlich machen. Mit dem Laser lässt sich das oft vermeiden.4

Laura Werkmeister hat die lasergestützte Liposuktion von dem plastischen Chirurgen Dr. med. Christian Schmitz bei S-thetic Köln vornehmen lassen. Sie hatte sich über die verschiedenen Absaugmethoden im Vorfeld ausgiebig informiert. Die Laserlipolyse fand sie am vielversprechendsten. Vom Resultat war sie vollkommen begeistert: „Von nun an begann für mich ein neues Leben. Ein Leben fast ohne Lipödem, ohne Schmerzen, mit einem optischen Bild von meinem Körper, wie ich es mir nie hätte erträumen können.“

Vernetzung auch über Instagram

Laura setzt sich auf ihrem Instagram-Kanal seit längerem mit ihrer Erkrankung auseinander. Auch das Endergebnis ihrer Liposuktion, das sich nach einigen Monaten zeigte, dokumentierte sie dort und vernetzte sich mit anderen Betroffenen.

Nach der erfolgreichen Liposuktion blieb der Kontakt zu S-thetic bestehen. Bald folgte das Angebot, unseren Verbund von Behandlungszentren mit ihren Talenten zu unterstützen. Seitdem kümmert sich Laura nicht nur als Lipödem-Coach und -Beraterin um unsere Patientinnen. Sie begleitet sie auf sehr einfühlsame Weise auch bei OPs. Zusätzlich unterstützt sie mit ihrer Expertise als zertifizierte Ernährungsberaterin. Über ihre Tätigkeit bei S-thetic sagt sie: „Wenn ich den Betroffenen mit meiner eigenen Erfahrung helfen kann, dann ist das für mich supersinnstiftend und erfüllend zugleich.“

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Kostenlose Beratung jederzeit möglich

Sie leiden ebenfalls unter einem Lipödem und suchen nach weiteren Behandlungsmöglichkeiten? Laura Werkmeister berät Sie gern unverbindlich. Einen Termin mit ihr können Sie jederzeit vereinbaren.

 

Quellen:

1 https://register.awmf.org/assets/guidelines/037-012l_S2k_Lipoedem_2024-01.pdf

2 https://www.frauenaerzte-im-netz.de/erkrankungen/lipoedem/

3 https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw25-pa-gesundheit-lipoedem-952340

4 https://s-thetic.de/blog/die-liposuktion-bei-einem-lipoedem-erfordert-besonders-viel-expertise