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Haartransplantation

Erblich bedingter Haarausfall sorgt bei Männern für Geheimratsecken, eine hohe Stirn und Haarverlust am Oberkopf. Frauen leiden vornehmlich unter einem „breiten Scheitel“ und diffusem Haarausfall. Wenn der Haarausfall bereits fortgeschritten ist und Haarwurzeln verkümmert sind, kann nur eine Haartransplantation die kahlen Stellen wieder mit Haaren auffüllen.
Dafür entnehmen wir unter örtlicher Betäubung gewöhnlich einzelne Haarfollikel-Einheiten (Grafts) mit je 1 bis 5 Haarwurzeln am Hinterkopf (FUE-Methode). Die dortigen Haare sind gegen Haarausfall immun. Zur Entnahme dient eine dünne Hohlnadel. Anschließend werden die Grafts in den kahlen oder lichten Zonen wieder eingepflanzt. Unsere erfahrenen Ärzte achten dabei akribisch auf Wuchsrichtung, Verteilung und Haarlinie. Fest eingewachsene Haare lassen sich von natürlichem Haarwuchs nicht mehr unterscheiden. Das Verfahren eignet sich für Männer wie für Frauen.


FAQ

Welche Patientinnen und Patienten können von einer Haartransplantation profitieren?

Eine Haartransplantation eignet sich für Patientinnen und Patienten, die unter erblich oder genetisch bedingtem Haarausfall leiden (sogenannter androgenetischer Alopezie). Etwa 80 % aller Männer und bis zu 50 % aller Frauen sind im Laufe des Lebens davon betroffen.
Bei Männern bilden sich zunächst Geheimratsecken im Stirnbereich und eine Tonsur mit Kahlheit am hinteren Oberkopf. Die Haarlinie kann immer mehr zurückweichen, bis nur noch ein Haarkranz über den Ohren und am Hinterkopf bleibt.
Bei Frauen zeigen sich meist eher diffuser Haarausfall in größeren Kopfbereichen und eine Ausdünnung der Scheitelzone – besonders nach hormonellen Umstellungen wie nach Schwangerschaften oder in den Wechseljahren.

Eignet sich das Verfahren für Frauen ebenso wie für Männer?

Bei Frauen mit erblich bedingtem Haarausfall zeigt sich das gleiche Phänomen wie bei betroffenen Männern: Haare aus dem Hinterkopfbereich sind unempfindlich gegen die Hormone, die den Haarausfall auslösen. Hinten fallen die Haare daher nicht aus. Werden diese Haare mitsamt ihren Wurzeln in die Ausfallzonen verpflanzt, können sie den Haarwuchs sichtbar voller machen. Das funktioniert bei Frauen ebenso wie bei Männern.

Warum ist die Anzahl möglicher Spenderhaare begrenzt?

Für eine Eigenhaartransplantation können ausschließlich Haare aus dem hinteren Kopfbereich der Patientin oder des Patienten verwendet werden. Sie sind unempfindlich gegen die Hormone, die erblich bedingten Haarausfall auslösen. Nur bei Haaren aus dieser Zone ist zu erwarten, dass sie nach erfolgreichem Einwachsen nicht irgendwann wieder ausfallen.
Am Hinterkopf können jedoch nicht beliebig viele Haare entnommen werden. Schließlich soll das Haarbild dort weiterhin ganz natürlich bleiben. Darum können nicht mehr als einige Tausend Grafts (Haarfollikel-Bündel aus 1 bis 5 Haaren) in den vorderen und oberen Kopfbereich verpflanzt werden. Bei vielen Haarausfall-Mustern reicht das jedoch aus, um ein ästhetisch ansprechendes Bild zu erhalten.

Bleiben verpflanzte Haare dauerhaft erhalten?

Nach erfolgter Haartransplantation fallen alle verpflanzten Haare aufgrund von Nährstoffmangel zunächst aus. In den kommenden Wochen und Monaten wächst ein Großteil von ihnen erfahrungsgemäß nach. Welcher Anteil genau, ist von Patient zu Patient verschieden. Nachgewachsene Haare bleiben normalerweise ein Leben lang erhalten.

Welche Narben entstehen bei einer Haartransplantation?

Bei der fortschrittlichsten Methode der Haartransplantation, dem FUE-Verfahren, werden die Follikel-Bündel der Spenderhaare (Grafts) einzeln mit Hilfe einer millimeterfeinen Hohlnadel ausgestanzt. Dabei entstehen winzige Verletzungen der Kopfhaut. Sie heilen gewöhnlich schnell wieder ab. Die bleibenden Närbchen sind sehr klein und mit bloßem Auge in der Regel nur aus nächster Nähe zu erkennen. Der Haarwuchs am Hinterkopf verdeckt sie normalerweise vollständig.
In den Haarausfallzonen werden die Spenderhaare in sehr kleine Schlitze gepflanzt, die mit dem Skalpell eingeritzt werden. Auch hier bleiben gewöhnlich keine deutlich sichtbaren Narben zurück.

Wie lange dauert eine Behandlung normalerweise?

Das hängt von der Anzahl der zu verpflanzenden Haare ab. Bei kleineren Behandlungsregionen wie den Augenbrauen mit nur einigen hundert zu verpflanzenden Haaren geht es deutlich schneller als bei größeren kahlen Flächen. Mit einigen Stunden Behandlungsdauer müssen Sie in jedem Fall rechnen. Während der Behandlung können Sie sich die Zeit zum Beispiel mit Lesen oder Musikhören vertreiben.

Welche Art Narkose wird während der Operation angewendet?

Ihre Kopfhaut wird während der Haartransplantation örtlich betäubt. Das genügt normalerweise, um unangenehme Empfindungen auszuschalten.

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