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Schmerzmanagement bei unseren Brust-OPs

Stärkere Schmerzen nach der Brust-OP und ein belastender Heilvorgang – das muss in der modernen plastischen Chirurgie nicht mehr sein. Die Fachärztinnen und Fachärzte des Brust-Zentrums by S-thetic haben in ihre BreaS-thetic-Methode ein standardisiertes Schmerzmanagement integriert, das dem neuesten Stand der Medizin entspricht. Es ergänzt unser Rapid-Recovery-Konzept für eine schnellstmögliche Erholung mit geringstmöglicher Belastung. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Sie eine verträglichere Brust-OP mit weniger Beschwerden erleben können.

Dank wohldosierter Anästhesie merken Sie von dem Eingriff nichts

Bei umfangreicheren Brust-OPs wie Brustvergrößerungen, Bruststraffungen und Brustverkleinerungen sind Sie im Brust-Zentrum by S-thetic in der Obhut einer erfahrenen Anästhesistin oder eines Anästhesisten (Narkoseärztin/-arzt). Sie oder er bereitet die Narkose gemeinsam mit Ihnen sorgfältig vor, sorgt während der OP für eine konsequente Schmerzausschaltung und überwacht Ihr Wohlbefinden. Im Brust-Zentrum by S-thetic sind folgende Maßnahmen Bestandteil der Anästhesie (Schmerzausschaltung):

  • Vollnarkose
  • Nervenblockade-Techniken
  • Subglanduläre Tumeszenzlösung bei Brustvergrößerungen mit Implantat

Die Vollnarkose versetzt Sie noch vor Beginn des Eingriffs in einen tiefen Schlaf. Von der Operation und dem ganzen Drumherum bekommen Sie nichts mehr mit. Die Narkose wird ganz individuell auf Sie abgestimmt. Dafür führt die Anästhesistin oder der Anästhesist im Vorfeld ein ausführliches Vorbereitungsgespräch mit Ihnen und untersucht Sie.

Eine spezielle Nervenblockade-Technik unterbricht bereits während der OP die Schmerzweiterleitung und unterdrückt danach das Schmerzempfinden. Dafür werden unter Ultraschall direkt im Bereich der schmerzleitenden Nerven lokale Betäubungsmittel injiziert. Das reduziert in den ersten 48 Stunden die Schmerzen erheblich, die Patientinnen früher mit als die unangenehmsten empfanden.

Eine subglanduläre Tumeszenzlösung wird bei Brustvergrößerungen mit Implantat zur Vorbereitung unterhalb der Brustdrüse (= subglandulär) eingeleitet. Die Menge liegt bei 50 bis 100 Millilitern. Die Lösung enthält ein Medikament, das zusätzlich das Gewebe betäubt. Ebenfalls enthalten ist Adrenalin zur Gefäßverengung. Das beugt Blutungen und Blutergüssen vor, was wiederum Beschwerden nach dem Eingriff reduziert.

Auch besonders schonende ambulante Eingriffe sind möglich

Wir bieten nach Möglichkeit jede Brust-OP ambulant an. Hier sorgt eine wohldosierte örtliche Betäubung für die Schmerzausschaltung während des Eingriffs. Zusätzlich können unsere Fachärztinnen und Fachärzte Sie in einen Dämmerschlaf versetzen. Das hilft Patientinnen und Patienten, die von der Operation so wenig wie möglich mitbekommen möchten.

Schmerzreduzierende Platzierung von Implantaten

Häufig ist es möglich, die Brustimplantate auf besonders verträgliche Weise zu platzieren. Das hält Beschwerden unmittelbar nach dem Eingriff gering. Allerdings muss die individuelle Anatomie der Frau dies zulassen:

  • Subglanduläre Implantat-Position unter der Brustdrüse

Subglanduläre Implantation bedeutet, dass das Implantat vollständig oberhalb des Brustmuskels eingebracht wird. Ein erfreulicher Effekt dieser Vorgehensweise ist die Schmerzreduzierung. Der Muskel muss nicht gelöst und gedehnt werden, wie es bei submuskulären Techniken der Fall ist (Platzierung ganz oder teilweise unterhalb des Brustmuskels). Das bringt erfahrungsgemäß deutlich weniger Beschwerden mit sich.

In jedem Fall wenden unsere Ärztinnen und Ärzte fortschrittliche Maßnahmen an, welche die Implantation erleichtern und Schmerzen vorbeugen:

  • Tumeszenzlösung
  • Moderne Low-Touch-Technik
  • Verzicht auf Drainagen

Die eingeleitete Tumeszenzlösung polstert das Brustgewebe auf. Das Implantat lässt sich so leichter einbringen und es kommt weniger zu Quetschungen, die nach dem Eingriff zusätzliche Beschwerden auslösen könnten.

Die Low-Touch-Technik ist eine hochentwickelte Methode zum Einbringen des Implantats in das Brustgewebe. Hier wird die Implantattasche mit kleineren Schnitten als üblich präpariert. Das Implantat gelangt über einen sogenannten Keller-Funnel in die Brust. Das schont Gefäße, Nerven und Muskeln und beugt Quetschungen und Rissen vor. Die Heilung wird erleichtert, Schwellungen werden reduziert und unnötiger Schmerzentwicklung wird vorgebeugt.

Der Verzicht auf Drainagen nach der OP, also auf Wundflüssigkeit ableitende Schläuche, ist eine weitere Maßnahme zur Schmerzminimierung. Dadurch entfällt unnötiger Zug und Druck auf Brusthaut und -gewebe.

Gegen verbleibende Schmerzen direkt nach dem Eingriff hilft unser Schmerzmanagement

In den ersten 3 Tagen nach dem Eingriff sind Schmerzempfindungen meist am stärksten ausgeprägt. Operierte Frauen beschreiben dies als Spannungsgefühl in der Brust, das einem starken Muskelkater ähnelt. Unsere fortschrittlichen Techniken reduzieren diesen Schmerz im Zusammenspiel mit der während der OP eingesetzten Nervenblockade-Technik schon erheblich. Was an unangenehmen Empfindungen noch da ist, müssen Sie als Patientin des Brust-Zentrums by S-thetic nicht aushalten. Dafür sorgt unser routiniertes Schmerzmanagement, das auf jahrzehntelanger Erfahrung mit Brust-OPs beruht. Während Ihres Klinikaufenthaltes helfen wir Ihnen mit folgenden Maßnahmen zur Schmerzreduktion:

  • Sie bekommen von der behandelnden Ärztin oder dem Arzt die Schmerzmittel Paracetamol oder Ibuprofen als intranvenöse Gabe, also über einen Venenzugang direkt in den Blutkreislauf. Das sorgt für einen Wirkeintritt fast ohne Verzögerung. Die Dosis lässt sich individuell nach Ihren Bedürfnissen anpassen.
  • Bei Bedarf können wir Ihnen zusätzlich das noch stärker wirkende Schmerzmittel Tilidin verabreichen.
  • Die Medikamente erhalten Sie nach einem festen Schema. So lassen sich sogenannte Schmerzspitzen meist im Vorhinein vermeiden.
  • Sie stehen im engen Austausch mit dem Pflege-Team und der behandelnden Fachärztin oder dem Facharzt. Die Medikamentengabe lässt sich so im Bedarfsfall nachjustieren.

Je nach Art des Eingriffs verbringen Sie bis zu 3 Nächte in unserer Klinik.

Erholung zu Hause mit möglichst wenig Belastung

Anschließend können Sie sich zu Hause weiter erholen. Schmerzen klingen bei den meisten Patientinnen von selbst merklich ab. Dazu trägt auch die verträgliche BreaS-thetic-Methode bei. Von uns bekommen Sie Schmerzmittel zum Schlucken mit, die Sie je nach Bedarf einnehmen können.

  • Ab der zweiten Woche nach der OP treten Schmerzen normalerweise kaum noch auf. Dafür sollten Sie die Vorgaben betreffend Erholung und Bewegung einhalten.
  • Nicht ungewöhnlich sind plötzliche, kurze Stiche oder ein kribbelndes Gefühl in der Brust oder in den Brustwarzen. Das deutet darauf hin, dass sich die feinen Hautnerven regenerieren, die während der OP irritiert oder durchtrennt wurden.
  • Auch können Verhärtungen im Narbenbereich ein Spannungsgefühl verursachen. Das alles gehört zum normalen Heilvorgang.

Was Sie in der ersten Zeit zusätzlich tun können, um Beschwerden zu vermeiden:

  • Heben Sie die Arme nicht über Schulterhöhe, denn das führt zur ungewollten Narbendehnung. Heben Sie keine Lasten über 5 Kilogramm. Nach 4 Wochen, wenn mehr Bewegung erlaubt ist, sollten Sie Sport mit stärkeren Erschütterungen wie Joggen vorerst vermeiden. Besuche in der Sauna und im Solarium sowie heiße Bäder fördern Schwellungen und sollten ebenfalls unterbleiben.
  • Schlafen Sie den ersten Wochen unbedingt auf dem Rücken. Eine erhöhte Oberkörperposition (ca. 30 bis 45 Grad) unterstützt das Abfließen von Wundflüssigkeit und beschleunigt den Rückgang von Schwellungen.

Im Rahmen der Nachsorgeuntersuchungen fragt unsere Ärztin oder unser Arzt eventuell noch bestehende Beschwerden ab. Falls nötig, werden Gegenmaßnahmen mit Ihnen besprochen.

Sechs Wochen nach dem Eingriff ist die Heilung fortgeschritten

Sechs Wochen nach der Operation ist die eigentlich Wundheilung größtenteils abgeschlossen. Stärkere Schmerzen sollten der Vergangenheit angehören. Ein leichtes Spannungsfühl im Narbenbereich kann weiter auftreten. Durch konsequentes Befolgen unseres Narbenkonzepts und gute Narbenpflege lässt es sich so weit wie möglich minimieren. Bei starker körperlicher Anstrengung kann sich noch ein leichtes Ziehen bemerkbar machen. Das endgültige Ergebnis stellt sich gewöhnlich nach 6 bis 12 Monaten ein. Bis dahin nimmt die Empfindlichkeit der Narben stetig ab.

Ausführliche Beratung zu Ihren Veränderungswünschen für die Brust

Sie möchten sich gerne zu einem brustchirurgischen Eingriff nach der BreaS-thetic-Methode beraten lassen? Unserer erfahrenen Brustberaterinnen haben teils persönliche Erfahrungen mit Brust-OPs. Sie informieren Sie unverbindlich und kostenlos und bereiten gemeinsam mit Ihnen Ihr Beratungsgespräch bei den Ärztinnen und Ärzten des Brust-Zentrums by S-thetic vor. Unser Team freut sich, von Ihnen zu hören.

 

Medizinischer Inhalt geprüft durch Dr. med. Christian Schmitz, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Allgemeinchirurgie

Letztes Update: 9.2.2026

 

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BreaS-thetic-Methode

Behandlungsdauer:
0,5 bis 4 Stunden
Betäubung:
örtliche Betäubung oder Vollnarkose
Verband:
Steri-Strips
Klinikaufenthalt:
ambulant bis 3 Übernachtungen
Folgebehandlungen:
normalerweise keine
Erholungszeit:
1 Tag bis 2 Wochen
Ausgehfähig:
nach 1 Tag bis 2 Wochen

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