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Schwellkörperimplantat / Penisprothese für eine zuverlässige Erektion

Erektionsstörungen nehmen bei Männern mit steigendem Alter zu. Wenn potenzsteigernde Medikamente nicht (mehr) helfen, kann ein Schwellkörperimplantat eine gute Lösung sein, eine sogenannte Penisprothese. Das Implantat dient dazu, bei Ihnen jederzeit eine vollständige Erektion zu erzeugen. Sie können beim Sex wieder wie gewünscht performen und bei sich selbst und Ihren Partnerinnen oder Partnern für volle sexuelle Befriedigung sorgen. In diesem Beitrag erläutern die erfahrenen Ärztinnen und Ärzte von S-thetic ausführlich, was Sie zum Thema Erektionsprothese wissen müssen.

Wie funktioniert eine Penisprothese?

Moderne Schwellkörperimplantate bestehen größtenteils aus biokompatiblem Silikon. Sie liegen vollständig im Körperinneren, so dass sie von außen nicht zu erkennen sind. Es gibt hydraulische Penisprothesen, die sich mit einer Pumpe befüllen lassen, und biegbare Prothesen. Die hydraulische Variante entspricht der natürlichen Erektion erfahrungsgemäß am besten. Der Penis besitzt hier im schlaffen wie im erigierten Zustand ein völlig natürliches Aussehen. Das hydraulische Implantat funktioniert folgendermaßen:

  • Im Bereich der Schwellkörper Ihres Penis werden dauerhaft längliche, hohle Implantate eingesetzt, sogenannte Zylinder.
  • Diese können Sie über eine kleine Pumpe, die sich unsichtbar im Hodensack befindet, mit Flüssigkeit befüllen.
  • Durch Betätigung der Pumpe wird Ihr Penis direkt erigiert. Mehrmaliges Pumpen steuert die Intensität des Steifwerdens.
  • Sie bekommen so eine vollständige Erektion, die sich nicht von einer natürlich entstandenen unterscheidet.

Bei der Flüssigkeit zum Befüllen der Schwellkörperimplantate handelt es sich um Kochsalzlösung. Sie kommt aus einem Reservoir im Unterbauch, das mit der Vakuumpumpe verbunden ist (sogenanntes dreiteiliges Implantat). Durch Öffnen eines Ventils lassen Sie die Flüssigkeit wieder ab.

Ergebnis der Implantation der Penisprothese

Die Implantation der Erektionsprothese wird bei S-thetic von einem erfahrenen Facharzt für Urologie vorgenommen. Er hat bereits zahlreiche Behandlungen dieser Art erfolgreich durchgeführt. Dem kenntnisreichen Mediziner können Sie die Wiederherstellung oder Verbesserung Ihrer Erektion mit einem guten Gefühl anvertrauen.

  • Nach etwas Erholung und erfolgreicher Heilung ist das Penisimplantat einsatzbereit. Das ist einige Wochen im Anschluss an den Eingriff der Fall.
  • Die Erektionsprothese funktioniert nach etwas Gewöhnung üblicherweise sehr zuverlässig.
  • Sie bietet eine völlig authentisch wirkende, feste Erektion. Sie können diese aufrechterhalten, solange Sie es wünschen.
  • Ebenfalls lässt sich der Penis auf ganz natürlich wirkende Weise wieder in den schlaffen Zustand versetzen.
  • Sie als Patient dürfen sich über Ihre wiederhergestellte Erektion freuen. Sie haben wieder Spaß am Sex und gewinnen ein ganz neues Körpergefühl als Mann.

Ein meist willkommener Nebeneffekt: Die Penisimplantate verlängern den schlaffen Penis um ein gutes Stück. Dies kann Ihrem männlichen Selbstbewusstsein einen weiteren Schub verleihen.

Biegbares Penisimplantat als Alternative

Einigen Patienten mit Erektionsstörungen (Fachbegriff: erektile Dysfunktion) ist maximale Steifheit weniger wichtig. Sie wünschen sich einen Eingriff mit geringerem Aufwand. Dann kommt auch eine halbsteife, biegbare Erektionsprothese in Frage. Sie wird nahe einem oder beiden Schwellkörpern des Penis eingesetzt.

  • Die biegbare Prothese benötigt kein Reservoir und keine Pumpe.
  • Sie ist darum einfacher in der Bedienung.
  • Außerdem ist sie weniger anfällig für mechanische Komplikationen.

Bei den biegbaren Penisprothesen gibt es verschiedene Modelle. Alle sind verformbar und bestehen aus Silikon. Weichere Exemplare besitzen keine weiteren Komponenten, andere weisen einen Kern aus Spiraldraht auf. Das macht sie nach der Implantation in die Schwellkörper formstabiler. Für welche Art Prothese Sie als Patient sich entscheiden, richtet sich nach Ihren persönlichen Bedürfnissen.

Ihre Vorteile: Penisprothese einsetzen lassen bei S-thetic

  • Wiedergewinnung einer zuverlässigen Erektion
  • Größtmögliche Sicherheit des Eingriffs
  • Von außen unsichtbar
  • Unauffällige Narbenbildung
  • Sehr erfahrener Facharzt für Urologie
  • Hochqualifizierter Spezialist für Schwellkörperimplantate

Wie läuft der Eingriff ab?

Bei der Operation stehen Ihr Wohlbefinden und maximale Sicherheit an erster Stelle. Sie findet unter Vollnarkose in der Klinik statt. Währenddessen verspüren Sie keine Schmerzen und bemerken nichts vom Drumherum. Während der OP erfolgen besonders gründliche Hygiene-Maßnahmen, um höchstmögliche Sterilität zu gewährleisten. Das beugt späteren Komplikationen vor.

  • Für die Implantation der Penisprothese ist lediglich ein kleinerer Einschnitt zwischen der Unterseite des Penis und dem Skrotum (Hodensack) erforderlich.
  • Über diesen Zugang setzt der Arzt die Penisimplantate, die Pumpe und das Reservoir ein.
  • Bei der Implantation müssen alle Komponenten so platziert werden, dass sie die vorhandenen Körperstrukturen nicht beeinträchtigen.
  • Es handelt sich um einen komplexen Eingriff, für den große Erfahrung notwendig ist.

Die Pumpe wird so positioniert, dass sie die Hoden nicht behindert und von außen unsichtbar bleibt. Für die Zylinder der Penisimplantate sucht der Operateur die optimale Länge aus, so dass sie ideal mit den Schwellkörpern harmonieren.
Nach der Operation bekommen Sie von uns Antibiotika, um Infektionen vorzubeugen. Sie bleiben für mindestens eine Nacht in der Klinik. Für 3 bis 4 Tage erholen Sie sich zu Hause. Dabei sollten Sie größtenteils sitzen oder liegen und möglichst wenig stehen oder gehen. Danach sind Sie üblicherweise wieder arbeitsfähig. Schwere Tätigkeiten sollten Sie aber noch für einige Zeit vermeiden. Auf Sport und Sex müssen Sie für 5 Wochen nach dem operativen Eingriff verzichten.

Wann ist die Erektionsprothese einsatzbereit?

4 Wochen nach der Operation ist der Heilvorgang gewöhnlich so weit abgeschlossen, dass die Penisprothese einsatzfähig ist. Im Rahmen eines Nachsorgetermins aktiviert unser Arzt den Mechanismus der Prothese und unterweist Sie in der Benutzung. 1 Woche danach dürfen Sie wieder Sex haben, selbstverständlich unter Einsatz der Erektionsprothese.

Für wen sind Penisimplantate gedacht?

Ein Erektionsimplantat eignet sich vorrangig für Patienten mit dauerhaften Erektionsstörungen beziehungsweise erektiler Dysfunktion. Die Anwendungsmöglichkeiten im Überblick:

  • Bei einem größeren Teil der Männer, die von Erektionsstörungen betroffen sind, helfen die bekannten „blauen Pillen“ und verwandte Medikamente nicht. Dabei handelt es sich um sogenannte PDE-5-Hemmer mit gefäßerweiternder Wirkung. Bei anderen Patienten funktionieren diese Medikamente nur teilweise und sorgen nicht zuverlässig genug für eine Erektion des Penis.
  • Viele Männer dürfen PDE-5-Hemmer gar nicht einnehmen, weil sie unter niedrigem Blutdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder anderen gesundheitlichen Einschränkungen leiden.
  • Nicht wenige Männer sind nach bestimmten Operationen von einer erektilen Dysfunktion betroffen. Das kann zum Beispiel nach Entfernung der Prostata so sein.
Ab wann spricht man von Erektionsstörungen?

Erektionsstörungen nehmen mit dem Alter zu. Ab 50 ist fast jeder zweite Mann über längere Zeit davon betroffen, ab 70 Jahren sind es sogar zwei Drittel.
Von erektiler Dysfunktion, also einer schwerwiegenden Erektionsstörung, sprechen Ärztinnen und Ärzte, wenn bei dem betroffenen Mann mindestens 70 % der Versuche nicht zu einer ausreichenden Versteifung des Gliedes führen. Ein weiteres Merkmal einer erektilen Dysfunktion ist, dass das Problem mindestens für ein halbes Jahr anhält. Häufig kommen bei Erektionsstörungen psychische und organische Ursachen zusammen:

  • Bei jüngeren Männern sind psychische Ursachen vorherrschend. Das ist bei der Therapie zu berücksichtigen.
  • Mit steigendem Alter sind immer häufiger organische Fehlfunktionen ursächlich.
  • Bei Männern ab 50 sind Erektionsstörungen sogar zu 80 % auf körperliche Leiden zurückzuführen. Das können zum Beispiel Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen, Diabetes oder die Einnahme bestimmter Medikamente wie Betablocker sein.

Die Diagnose der erektilen Dysfunktion sollte von einem erfahrenen Arzt gestellt werden, zum Beispiel einem Urologen. Vom Befund leiten sich die möglichen Gegenmaßnahmen ab.

Bleibt nach Einsetzen der Schwellkörperprothese die Zeugungsfähigkeit erhalten?

Eine Ejakulation ist mit Schwellkörperimplantaten weiterhin möglich. Daher bleibt die Zeugungsfähigkeit normalerweise erhalten, sofern sie nicht schon vorher eingeschränkt war.

Welche verschiedenen Modelle von Penisprothesen gibt es?

Die Hersteller bieten ihre Modelle in unterschiedlichen Ausführungen und Größen an. So lassen sie sich an die individuelle Anatomie jedes Patienten anpassen.
Renommierte Hersteller, deren Konstruktionen bei S-thetic Verwendung finden, sind zum Beispiel AMS mit der AMS 700 und Coloplast. Moderne Schwellkörperimplantate besitzen häufig eine spezielle antibiotische Beschichtung, um Infektionen vorzubeugen. Eine besondere Oberflächenstruktur sorgt bei den Implantaten für Robustheit und Langlebigkeit.

Wer kann solche Eingriffe durchführen?

Am besten geeignet für die Operation sind Urologinnen und Urologen, die über langjährige chirurgische Erfahrung verfügen. Sie kennen sich im Bereich der Fortpflanzungsorgane und des Genitaltrakts am besten aus. Fragen Sie vor dem Einsetzen von Penisimplantaten nach der Qualifikation der behandelnden Ärztin oder des Arztes. Erkundigen Sie sich außerdem danach, wie viele Penisimplantate sie oder er bereits eingesetzt hat.

Welche Narben entstehen bei dem Eingriff?

Der gesamte Eingriff lässt sich über einen kleineren Zugang zwischen unterer Peniswurzel und Hodensack durchführen. Die durch den Heilvorgang entstehende Narbe ist kurz und bei schlaffem Penis gar nicht erkennbar. Gewöhnlich sieht sie kaum anders aus als eine Hautfalte. Unter Schamhaaren ausreichender Länge bleibt sie vollständig verborgen.

Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es?

Schmerzen im Anschluss an den Eingriff sind normal und können durch Gabe von Schmerzmitteln gelindert werden. Wie bei jeder chirurgischen Operation sind unerwünschte Wirkungen wie Blutungen, Störungen bei der Wundheilung oder übermäßige Narbenbildung möglich. Die Erfahrung des operierenden Arztes verringert die Wahrscheinlichkeit solcher Komplikationen. Ein spezifisches Risiko bei Penisprothesen sind Infektionen. Deshalb werden während der Operation besondere Vorbeugemaßnahmen ergriffen, um Keime aus dem OP-Bereich sowie von den Implantaten möglichst vollständig fernzuhalten. Die spezielle Beschichtung moderner Erektionsprothesen kann zusätzlich das Infektionsrisiko verringern.
Durch die Implantate in den Schwellkörpern kann sich die Länge des Penis im erigierten Zustand um 1 bis 2 Zentimeter verringern. Im schlaffen Zustand allerdings ergibt sich gewöhnlich eine Verlängerung.

Wie sieht es bei Penisprothesen mit der Empfindsamkeit beim Sex aus?

Die sexuelle Empfindsamkeit wird durch die Implantate normalerweise nicht beeinträchtigt. Sie können damit auch einen Orgasmus erreichen, sofern das vorher möglich war. Durch Betätigung des hydraulischen Mechanismus können Sie zu jedem Zeitpunkt eine Versteifung Ihres Penis herbeiführen. Außerdem können Sie diese so lange aufrechterhalten, wie Sie wollen. Das erhöht normalerweise den Grad der gegenseitigen sexuellen Befriedigung.

Ist eine „natürliche“ Erektion weiter möglich?

Die Schwellkörper werden durch die OP nicht irreparabel geschädigt. Sofern das auch vor der Operation der Fall war, kann der Patient nach Einsetzen des Schwellkörperimplantats weiter eine spontane Erektion haben. Eine Einschränkung der natürlichen Erektionsfähigkeit ist allerdings möglich.

Bemerken andere beim Sex die Penisimplantate?

Personen, mit denen Sie Sex haben, bemerken von der Erektionsprothese normalerweise nichts. Das erigierte Glied sieht mit Penisimplantaten aus und fühlt sich an wie nach einer spontanen Erektion.

Wie lange hält die Erektionsprothese?

Die Lebensdauer ist je nach Exemplar unterschiedlich. Eine Prothese, die von einem erfahrenen Operateur eingesetzt wurde, bleibt gewöhnlich länger funktionsfähig. Studien zeigen, dass Erektionsprothesen eine Haltbarkeit von bis zu 16 Jahren besitzen. Der Unterleib sollte in der warmen Jahreszeit allerdings nicht länger direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Dies könnte die Lebensdauer des Implantats stark verkürzen. Sollte die Penisprothese Funktionseinbußen zeigen, ist ein Austausch möglich.

Wie viel kostet eine Penisprothese?

Das auffüllbare Penisimplantat ist eine ausgereifte, komplexe Konstruktion, die im Rahmen eines aufwendigeren operativen Eingriffs eingesetzt wird. Das trägt zu dem Preis von einigen tausend Euro bei. Die exakten Kosten hängen unter anderem vom verwendeten Modell ab. Biegsame Exemplare ohne Hydraulik sind wesentlich kostengünstiger. Hinzu kommen jeweils die Operationskosten. Nach gründlicher Untersuchung und Beratung teilt unser Arzt Ihnen die Preise mit.

Bezahlen die Krankenkassen eine Penisprothese?

Bei erektiler Dysfunktion übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für potenzsteigernde Medikamente nur, wenn sie eine medizinische Notwendigkeit dafür sehen. Erfahrungsgemäß gilt das in verschärfter Form auch für die Kosten einer Erektionsprothese. Unbedingte Voraussetzung für die Kostenübernahme ist die Erfolglosigkeit anderer Therapieversuche. In jedem Fall ist vor einer möglichen Operation ein Antrag bei der Kasse zu stellen. Bei privaten Krankenversicherungen ist die Übernahme der Kosten abhängig vom Tarif. Zahlt Ihre Krankenkasse nicht, ist die Behandlung eine Selbstzahlerleistung. 

Wir beraten Sie gern zum Thema Penisprothese

Sie möchten dank Erektionsprothese eine vollständige Erektion zurückgewinnen? Unser erfahrener Arzt berät Sie gerne. Ihren persönlichen Termin können Sie jederzeit vereinbaren. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören. Vorab versorgen wir Sie gern mit weiteren Informationen und beantworten häufige Fragen.

 

Auf einen Blick: Penisprothese

Behandlungsdauer:
1 Stunde
Betäubung:
Vollnarkose
Verband:
Wundverband
Klinikaufenthalt:
1 bis 2 Übernachtungen
Folgebehandlungen:
-
Erholungszeit:
4 bis 5 Tage
Ausgehfähig:
Nach 4 bis 5 Tage

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